Familie Schäfer  aus Kleinensee    

1978 - 2016

16. Juli 1978 Spiel gegen Hermania Kassel

1979

Trainer Georg Führer

1980

Man hoffte und baute Ende der 70er Jahre bereits auf den Nachwuchs, der im Schüler­ und Jugendbereich schon einige Erfolge aufzuweisen hatte. Doch erst im Jahre 1979 etablierte sich in Kleinensee wieder eine spielstärkere Mannschaft. Mit der Rückkehr einiger Spieler, die in anderen Vereinen Spielerfahrung gesammelt hatten, und unter der Leitung des neuen Trainers Georg Führer konnte sich die Mannschaft auf Anhieb in der oberen Tabellenhälfte der B-Klasse halten.

 

In der Saison 1981/82 war es dann soweit. Obwohl man zur Saisonhälfte noch mit 17:7 Punkten nur auf dem 4.Tabellenplatz lag, konnte am Ende des Spieljahres mit 40:8 Punkten (in der Rückrunde wurde nur noch ein Punkt abgegeben!!!) die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die A-Klasse Fulda/Nord gefeiert werden. Trainer dieser Mannschaft war Heinrich Roth.

Die Meistermannschaft von 1982

 Von links stehend: Trainer Heinrich Roth, Masseur Klaus Zierdt, Karl-Heinz Ellenberger, Wilfried Schade, Rainer Vogt, Georg Vogt, Paul Schäfer, Ewald Ellenberger, Siegbert Pforr, Dieter Wehner, Günter Öste, Helmut Banz und Fritz Pforr.

Knieend von links: Alfred Schäfer, walter Schunk, Gerhard Lingner, Lothar Brill, Friedhelm George, Willi George und "Jäcky" Menzel.

 

Tischtennis:       8.Platz in der Serie

 

 

09. August 1981 SV Kleinensee Pokalsieger in Heringen! 

30.08.1981 Hersfelder Zeitung Hinter dem Tor der Kleinen

Wenn es zwei Tage vor dem Spiel stärker regnet, muß die Begegnung ausfallen, dann steht unser Platz unter Wasser!“ Dies erklärte der vor zwei Monaten der neugewählte 1. Vorsitzende des SV Kleinensee, Wilfried Schade. Er erläuterte damit das derzeit wohl größte Problem des rund 205 Mitglieder zählenden Vereins aus dem Heringer Ortsteil. Am Sportplatz in Kleinensee muß eine Dräinage angebracht werden, um den regelmäßigen Trainings- und Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können. Mehrfach hat der Verein diesbezüglich schon bei der zuständigen Stelle in der Heringer Stadtverwaltung vorgesprochen. “Nichts hat sich getan bislang“, bemerkte Schade. Was den sportlichen Bereich anbelangt, so ging es mit dein SV Kleinensee in den letzten Jahren aufwärts. In der vergangenen Serie belegte das Team am Ende einen beachtlichen dritten Platz. Ein Platz unter den ersten Fünf soll auch in dieser Serie wieder erreicht werden. “Das wird zwar schwer, aber wir haben mit 15 gleichstarken Akteuren eine gute Spielerdecke.“ erklärte Schade. Kleinensee mit seinem Trainer Heinrich Roth und dem hilfsbereiten Spielausschuß-Vorsitzenden Fritz Pforr - “eine Stütze unseres Vereins“, so Schade - verfügt über eine junge Truppe. Der älteste Spieler ist 31, die meisten anderen unter 25.

 

 

Kleinensee - Leimbach 14 : 0 !!!


Zeitungsartikel vom 22.05.1982 Kleinensee - eine Gemeinschaft

Der Jubel war groß - und berechtigt. Nach 22 langen Jahren hat der SV Kleinensee wieder den Sprung in die Kreisliga A geschafft. Durch ein 9:1 im letzten Spiel gegen den SV Rotensee/Wippershain wurde die Meisterschaft in der Kreisliga B Hersfeld 1 errungen, womit sich eine vorbildliche Kameradschaft, ein loyaler Führungsstil, Trainingsfleiß und Begeisterung auszahlten.

Es war ein hartes Stück Arbeit, bis das erklärte Ziel, das man sich bereits im letzten Jahr gesteckt hatte, erreicht war. Aber mit Zähigkeit, der erforderlichen Unterstützung durch Zuschauer und die Gymnastikgruppe des eigenen Vereins, durch eine zudem hervorragende Trainertätigkeit von Heinrich Roth, der nach nur einjähriger Arbeit den Lohn ernten konnte, wurde mit einem Punkt Vorsprung vor Unterhaun und Widdershausen der Meistertitel errungen. Und das mit Spielern, die - bis auf Gerald Öste aus Leimbach - alle aus Kleinensee stammen! “Das ist eine Schwierigkeit, daß wir durch die ungünstige geographische Lage unseres Ortes kaum fremde Spieler bekommen können“, erklärte Wilfried Schade, Seniorenspieler und seit dem Rücktritt von Georg Kaufmann auch Vorsitzender des SV Kleinensee. Er lobt die gute Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes und die gute Arbeit der Jugendleiter, Betreuer und Trainer des Nachwuchses. Immerhin rangiert die A-Jugend, von den Seniorenspielern Lingner und F.George betreut, auf dem dritten Platz in ihrer Klasse und hat durchaus noch berechtigte Chancen auf die Meisterschaft. Die Sportkameraden H.K.Schäfer und G.Vogt haben mit der im Vorjahr gegründeten D-­Jugend einen guten Mittelplatz erreicht - und auch in Zukunft wird der SV Kleinensee auf die Jugendarbeit bauen.

“Im kommenden Jahr wollen wir auch noch eine C-Jugend melden“, so Schade, der das Durchschnittsalter der Mannschaft mit 23 Jahren angibt. Heinrich Roth, der Trainer kann sich freuen, nach Kleinensee gegangen zu sein. Denn im Schnitt waren beim Dienstag- und Freitags-Training jeweils zehn Spieler der ersten Mannschaft anwesend, eine gute Arbeitsbasis für den Übungsleiter. Glück hatte der SV Kleinensee insofern, daß er vom Verletzungspech verschont blieb und auch keine Schwächung durch Herausstellungen eintraten. Ein Beweis dafür, daß auch das Umfeld im Verein stimmt, ein Beweis auch für hervorragende Betreuung der ersten Mannschaft durch Fritz Pforr.

Nur 15 Spieler benötigte Trainer Roth in der abgelaufenen Serie. Als besonders gute Torschützen zeichneten sich aus: W.George mit 22 Treffern, 5. Pforr (19), R.Vogt (13), A.Schäfer (12), W.Schunk (11), Ellenberger (5), G.Vogt (3) und G.Lingner (2).

Das Ziel für die kommende Serie heißt - wie könnte es anders sein - zunächst einmal den Klassenerhalt zu schaffen. “Das wird natürlich ganz schwer. Wir müssen deshalb versuchen, uns auf einigen Positionen zu verstärken. Zudem muß die mannschaftliche Geschlossenheit Fortbestand haben“, sagt Wilfried Schade. 

Persönlich hoffe ich, daß uns unsere Mitglieder und Zuschauer auch in der A-Klasse so gut den Rücken stärken, wie in der abgelaufenen Saison. Denn das Siegen wird in Zukunft schwer fallen, Rückschläge wohl kaum ausbleiben“, so der 1. Vorsitzende.

  

Tischtennis: 5.Platz in der Serie

1982 

02. Juni 1982 Hessenpokalspiel

SV Kleinensee - VW Philippsthal n.V. 2: 1!!!

Nicht ohne Überraschung blieb die erste Runde auf Kreisebene im Hessenpokal. So besiegte A-Liga Aufsteiger SV Kleinensee den Bezirksligisten VFL Philippsthal nach Verlängerung mit 2 :1.

Spielverlauf laut Spielchronik - Betreuer Lothar Brill:

Bezirksligist Philippsthal begann furios! Mir selbst wurde schon Angst und Bange nach einer Viertelstunde. Aber auf Kleinensee‘r Seite war sich jeder Spieler dieser Aufgabe bewußt und lief und kämpfte an diesem Tag wie nie zuvor. Zunächst mußten wir bei einer uns noch ungewohnten harten Gangart einen Treffer hinnehmen, wo jeder gedacht hafte, das das Spiel abgepfiffen wurde. Doch aus dieser Trotzreaktion begann man nur noch besser zu werden. Den Ausgleich zum 1:1 erzielte Willi George mit einem Freistoßtor. In der Verlängerung machte Walter Schunk dann alles klar. Philippsthal ließ etwas nach, hatte zwar noch einige gute Chancen aber konnte diese nicht mehr nutzen.

 09. Juni 1982

2. Runde im Hessenpokal 1982 SV Kleinensee - TSV Lengers 3: 1

Der A-Liga Aufsteiger tat sich schwer, hatte er doch offensichtlich den Gegner unterschätzt! In der insgesamt schwachen Partie, die weitgehend vom Kampf bestimmt wurde, sorgte Pfaff mit seinem Treffer in der 1. Minute für einen Schock auf Kleinensee ‘r Seite.

Die Gastgeber brauchten noch lange Zeit, um zumindest in Ansätzen zu ihrem Spiel zu finden. So richtig in Schwung kamen sie jedoch nie. Mit Mühe und Treffern von Rainer Vogt (2) und Willi George wurde schließlich doch noch der Sieg errungen. Mit der am Mittwoch gezeigten Leistung ist Kleinensee krasser Außenseiter im Finale am Samstag. Aber wer wüßte nicht, das die Mannschaft enormen Ehrgeiz entwickeln und auch höherklassigen Gegnern das Fürchten lehren kann. Der Sieg im Kreispokalspiel gegen den Bezirksligisten Philippsthal beweist dies.

 

12. Juni 1982 Kreispokal - Endspiel:

SG Mühlbach/Raboldshausen - SV Kleinensee 5 : 2 (0:1)

Keineswegs so klar wie es das Ergebnis ausdrückt, siegte die SG

Mühlbach/Raboldshausen im Kreispokal - Endspiel gegen den unterklassigen SV Kleinensee, der bis zur Pause die bessere Mannschaft stellte und nicht unverdient mit 1:0 in Front lag. Die bessere Kondition und das größere Stehvermögen hatte hingegen der Bezirksligist, der kurz nach der Halbzeit binnen 10 Minuten den Kleinensee ‘r den Garaus machte.

In den folgenden Jahren bis 1988 belegte unsere Mannschaft in der A-Klasse immer einen guten Mittelfeldplatz. Desweiteren konnten auf sportlichem Gebiet der Sieg der Stadtmeisterschaft 1983 und der Kreispokalsieg 1986 gefeiert werden. Im Jahre 1983 wurde das neue Sportlerheim, welches in Eigenleistung von den Mitgliedern erstellt wurde, eingeweiht. Nur die reinen Materialkosten wurden von der Stadt getragen.

Stellvertretend für alle anderen, die ebenfalls mitgeholfen haben, soll hier an dieser Stelle noch einmal Fritz Pforr Dank gesagt werden, da er doch die treibende Kraft beim Bau des Sportlerheims war.

 

 

Tischtennis:       Abmeldung vom Spielbetrieb

1983

Sieger der Stadtmeisterschaften in Lengers

 

Einweihung des neuen Sporthauses

1984  

Sieger im Pokalturnier in Heringen

1985

 

März 1985

Zeitungsbericht in der Hersfelder Allgemeinen zum Trainerwechsel in Kleinensee:

Kleinensee:        “Der Erich paßt zu uns“

Fußball - Kreisliga A : Mit Trainer Wirf krabbelte Kleinensee aus dem Keller der Tabelle.

Kleinensee.

Früher hieß es: „ Wer in Kleinensee gewinnt, wird Meister „.

Doch zu Anfang der Serie in der Fußball A - Nord hatte dieser Spruch seine Gültigkeit verloren - bis Erich Wirf die Zügel übernahm: drei Heimsiege in Folge - immerhin auch gegen renommierte Gegner wie Nieder- und Oberaula - legten den Grundstein für den Marsch ins Mittelfeld und glichen die negative Heimbilanz (4 : 8) aus.

Kleinensees erster Vorsitzende Schade erklärte die neuerlichen Erfolge: „ Wir hatten mit Sönke Beschenbossel einen guten Trainer, hinter dem die Mannschaft auch stand. Leider blieben die Siege aus. Das war auch der Grund, warum Herr Beschenbossel von sich aus kündigte, zumal er glaubte, ein anderer könnte die Mannschaft besser motivieren „. Als einen besonderen Glücksfall bezeichnete es Schade, daß Erich Wirf gerade frei war: “Der Erich kommt aus Kleinensee, der kennt die Jungs und weiß sie anzupacken.

In der Tat, Erich Wirf besitzt “natürliche Autorität“ in der Zonengrenzgemeinde, wenn es um Fußball geht. Schließlich war er der einzigste Kleinenseer, der langfristig in höheren Klassen dem runden Leder nachjagte. Der heute 32-jährige, verheiratet, zwei Kinder, spielte zehn Jahre lang in Hönebach, je ein Jahr für Bebra und Ausbach in der Landesliga. “Ich verlange viel, denn ich habe auch stets viel von mir verlangt“, sagt Erich Wirf, der sich nicht unbedingt als streng bezeichnet, aber auf Disziplin achtet. Dieser Stil fruchtet offenbar beim SV Kleinensee. „ Die Mannschaft hat früher zu oft Hurra - Fußball gespielt, zu offensiv, zu wenig im Mittelfeld gedeckt. Einige Umstellungen behoben die Probleme. Zusätzlich habe ich mit den Spielern zahlreiche Einzelgespräche geführt, jedem seine Aufgaben erklärt und vor den Begegnungen genau die Mannschaft aufgezeigt.

Er schätzt die Anfangserfolge allerdings realistisch ein, weist sie der Binsenweisheit "Neue Besen kehren gut “zu. Ein manifestes Problem bleibt die Sportanlage, wie Erich Wirf sagt: das Sumpfloch.

“Da kommt man mit den besten Vorsätzen und genaustens aufgestellten Plan zum Training und dann geht nichts.“ Genauso belastend ist die Tatsache, daß die meisten Spieler im Schichtdienst bei Kali und Salz ihr Geld verdienen. Selten hat er deshalb die Mannschaft komplett im Training und auch Sonntags müssen ab und an Spieler ersetzt werden.

Die Stärke seines Teams sieht der neue Trainer im unbändigem Kampfgeist, mit dem der SV schon oft bewiesen hat, daß er eigentlich jeden Gegner in der Kreisliga A schlagen kann. „ Meine Mannschaft wächst am Gegner, dafür unterschätzt sie aber manchmal scheinbar leichtere Aufgaben, wie unlängst bei der 2 : 4 Niederlage in Neukirchen. Leider konnte ich sie dort nicht betreuen, da ich mit einer Grippe im Bett lag.“ Stolz ist Erich Wirf darauf, daß seine Truppe fast nur aus Kleinenseer Eigengewächs besteht. Doch das bringt auch Probleme: „ Die meisten spielen schon seit der Schülerzeit zusammen. Sie kennen sich also sehr genau und lange. Wenn dann Disharmonien auftreten, ist es nicht leicht, diese kurzfristig auszuräumen, denn sie werden ernster ausgetragen als bei nur zufälligen Sportkameraden.“

Die Zukunftsperspektiven sind für Erich Wirf ziemlich klar abgesteckt: „ Aller Voraussicht nach werde ich auch in der nächsten Serie den SV trainieren, dann aber auch zusätzlich mitspielen.“ Sein erster Job als Spielertrainer verlief übrigens für den ehemaligen ‘Bomber‘ gar nicht so erfolgreich. Gegen Ende des letzten Jahres trennte er sich erst von seinem damaligen Verein, Obersuhl im besten gegenseitigem Einvernehmen.

Aber das ist mittlerweile Schnee von gestern. Im Augenblick läuft’s beim SV Kleinensee und seinem Trainer Erich Wirf. “Wichtig ist es natürlich jetzt, daß wir die Leistung stabilisieren können.“ Eine besonders reizvolle Aufgabe steht ihm noch bevor: Der VfB Heringen muß noch in Kleinensee antreten. Und die Werrastädter werden von Wirfs ehemaligen Trainer, aber auch Mannschaftskameraden Helmut Linß trainiert. „ Auf dieses Derby freue ich mich schon heute. „ Hoffentlich haben Erich Wirf und sein SV Kleinensee auch nach dem Spiel noch gut lachen... Heiner Paris

 

SV Kleinensee bezwang Flieden !!!

27. Juli 1985 SV Kleinensee - Buchonia Flieden 2 : 0 ( 1 : 0)

Die gastgebende Kreisliga - Mannschaft überraschte durch enormen Kampfgeist, der Landesligist Flieden nie richtig ins Spiel kommen ließ. Bereits im Mittelfeld schirmten Kleinensees Akteure die Gegenspieler wirkungsvoll ab. Und im Angriff sorgten die Spitzen Rainer Vogt und Erich Witt stets für Unsicherheiten in der Abwehr des Gäste - Teams. Den ersten Treffer markierte Georg Vogt auf Kopfball - Vorlage von Wirf drei Minuten vor der Pause. Kurz vor Schluß stellte Rainer Vogt nach Doppelpaßspiel mit George (82. Minute) den Endstand her.

Eingesetzte Spieler: Theinert, Bernd; George, Thomas; Schäfer, Paul; Lingner, Gerhard; Ellenberger, Bernd; Vogt, Georg; Schade, Wilfried; George, Willi; Wirf, Erich; Vogt, Rainer; Schunk, Walter; Ißleib, Roland; George, Friedhelm.

1986

Tischtennis:

Neubeginn unter dein Abteilungsleiter Walter Schunk in der Kreisklasse C-Nord

 

13. Juli 1986 Kleinensee Pokalsieger bei Turnier in Heringen

Mit einem sicher herausgespielten 3:0 Erfolg über die SG Wölfershausen/Herfa errang der A-Ligist SV Kleinensee im Pokalturnier des VFB Heringen den ersten Platz.

             Kleinensee - Lengers           2 : 0  Torschützen:      George, Willi; Vogt, Rainer

             Kleinensee - Heringen Res. 1 : 0  Torschütze:        George, Thomas

Kleinensee - Wölfershausen 3 : 0

In einer schwachen ersten Hälfte war der SV Kleinensee feldüberlegen, konnte aber seine klare Dominanz erst nach dem Seitenwechsel in Tore ummünzen, als Vogt und Kerst mit einem Doppelschlag den Weg zum Sieg ebneten. Den dritten Treffer steuerte H. Pforr bei.

20. Juli 1986 Fußball-Pokalturnier des FSV Widdershausen

4 : 0 - Kleinensee holte Pokal

SV Kleinensee - VFB Heringen 1 : 0 Torschütze: Ellenberger, Bernd

VFL Leimbach - SV Kleinensee 0 : 5

Torschützen: Schäfer, Alfred (2) ;Vogt, Rainer; Schunk, Walter; George, Thomas

 Endspiel:   Wölfershausen - Kleinensee 0 : 4

Allein Rainer Vogt leitete sein Team auf die Siegerstraße, mit drei Treffern im zweiten Abschnitt besiegte er die Vereinigten fast im Alleingang. Beim zweiten Treffer war George, Willi erfolgreich.

19. November 1986 Bezirkspokal Kleinensee - FT Fulda 2 : 4

Kampf war Trumpf in diesem Pokalhalbfinale auf Bezirksebene Fulda, daß gestern auf dem seifigem Boden abwechslungsreich und spannend über die naßkalte Bühne ging. Letztlich gewannen die Gäste aus der Domstadt dank einem Glanzstart und einer geschlossenen Mannschaftsleistung nicht unverdient, zumal die Platzherren mit Fernschüssen geizten, die auf dem glitschigen Gelände angebracht gewesen wären. Die Gastgeber waren noch nicht warm bzw. noch nicht „ da „ ‚ als Kolb in der 3. Minute flach zum 0: 1 einschoß. Kolb ließ in der 10. Minute das 0 : 2 nach Phasen der Unsicherheit in der Abwehr der Platzherren folgen. Einen abgeprallten Ball nutzte schließlich Fuldas gefährlichster Stürmer Baumbach zum 0 : 3 in der 20. Minute, womit die Vorentscheidung so gut wie gefallen war. Hoffnung keimte im Lager des SV Kleinensee, als Rainer Vogt durch einen herrlichen 14-Meter Schuß in der 24. Minute der Anschlußtreffer gelang.

In der zweiten Spielhälfte setzten die Platzherren alles auf eine Karte: es wurde bedingungslos angegriffen, zumal mit Oldtimer Erich Wirf mehr Druck ins Spiel kam. Aber die Fuldaer Abwehr stand eisern, aus der Linn, Detsch und Schaub herausragten. Zahlreiche Eckbälle wurden vom Gästetorwart Klaus Flmnner aus der Gefahrenzone gefaustet. Schliemann, Wehner und Vogel inszenierten einige brandgefährliche Konter. Die Wende aber schien sich in der 75. Minute anzubahnen, als Erich Wirf dank großartigem Einsatz das 2:3 gelang. Die Freude aber verpuffte postwendend, als Baumbach einen 18-Meter-Freistoßball nach einer Unsicherheit in der SV-Abwehr zum 2:4 Endstand nutzte. Das war in der 76. Minute. Aber der SV fand weder Mittel noch Wege, um diesen Vorsprung aufzuholen. Die gelbe Karte sahen Lingner und Detsch.

SV Kleinensee: Theinert, Bernd; George, Thomas; Schäfer, Paul; Lingner, Gerhard; Ellenberger, Bernd; Vogt, Georg; Schade, Harald; George, Willi; Schäfer, Alfred; Vogt, Rainer; Mohr, Detlef; Schunk, Walter; Wirf Erich.

1987 

Tischtennis: 2.Platz in der Serie und Aufstieg in die Kreisklasse B

1988

Tischtennis: 2.Platz in der Serie und Aufstieg in die Kreisklasse A


1988, im Jahr des 60-jährigen Vereinsjubiläums muß die erste Mannschaft leider wieder aus der A-Klasse absteigen. Aber so ist es im Leben. Es gibt Höhen und Tiefen. Immerhin hatte die Mannschaft trotz widrigster Platzverhältnisse und mangelhafter Trainingsbedingungen einige Jahre in der A-Klasse gespielt. Für einen kleinen Verein in einem kleinen, abseits gelegenen Ort, ein Erfolg auf den man stolz sein darf.

 

Im Jahre 1989 konnte der Wiederaufstieg errungen werden!

 

SV Kleinensee machte Aufstieg perfekt!

 

Das erlebt man nicht alle Tage: Trotz Dauerregens fanden sich am Samstag auf neutralem Platz in Philippsthal 500 begeisterte Zuschauer ein, die mit allerlei Blasinstrumenten die Akteure anfeuerten und Zeugen eines packenden Fußballkampfes wurden, der an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten war. Vorab noch diese Bemerkung, die für den guten Sportsgeist beider Teams spricht: Trotz allen Körpereinsatzes, der viel Schweiß und Kraft kostete, verlief die Auseinandersetzung sehr fair.

Widdershausens Trainer Manfred Jakobus harte noch wenige Minuten vor dem Anpfiff des hervorragend leitenden Schiedsrichters Clemens aus Eichenzell davor gewarnt, was prompt in der 7. Minute eintrat: der frühe Führungstreffer für den SV Kleinensee durch ein herrliches Kopfballtor von Roland Ißleib. Aber es sollte noch dicker kommen: In der 11. Minute hieß es sogar 2:0, als Siegbert Pforr eine Rechtsflanke zur Mitte zog und Willi George trotz Behinderung einköpfte, womit das Schicksal des FSV besiegelt war. Damit ging das Konzept von Kleinensees Trainer Gerhard Gattner hundertprozentig auf, frühe Führungstreffer zu erzielen und dann die Abwehr zu verstärken, um den Sieg über die Zeit zu bringen. Daran konnte auch der 2:1 Zwischenstand durch FSV -Sturmführer Gerd Ruch nichts ändern, der wohl noch einmal alle Kräfte des Widdershausener Teams mobilisierte. Aber just in diese starke Drangperiode des FSV platzte bei einem Konter durch Siegbert Pforr das alles entscheidende 3:1, womit der 

SV Kleinensee mit einem dicken Polster zur Halbzeit in die Kabine ging. Nach der Pause kamen erwartungsgemäß die Mannen um die Gebrüder Limburg: Der SV Kleinensee sah sich über weite Strecken in die Defensive gedrängt, die Verteidiger Thomas George und Paul Schäfer und allen voran Libero Gerhard Lingner mußten Schwerstarbeit verrichten. Als Regisseur im Mittelfeld glänzte Georg Vogt, und mit Rainer Vogt ist der beste Stürmer auf dem Platz genannt, der allerdings einiges Schußpech hatte oder aber an Torwart Armin Volkenand scheiterte.

 

So wogten die Angriffswellen bei sofortigem Stören beiderseits, womit der Spielfluß litt, und hin und her, ohne daß der FSV Widdershausen, der im zweiten Durchgang zu sehr ‘mit der Brechstange“ operierte, zu Torerfolgen kam, was man allerseits erwartet hatte.

Nach dem Spiel erfolgte die obligatorische Meisterehrung durch Kreisfußballwart August Spill, der dem SV Kleinensee viel Glück in der A-Liga wünschte und einen Fußball überreichte. Lobenswert auch die Geste von Widdershausens Vorstand, der dem SV Kleinensee zur errungenen Meisterschaft gratulierte und einen Blumenstrauß mitgebracht hatte.

Auszug der HNA 

Gattner motivierte die Truppe neu

SV Kleinensee,  - Meister der Kreisliga B Hersfeld -

19 Spieler eingesetzt Rainer Vogt Torschützenkönig

Nur für ein Jahr atmete der SV Kleinensee B - Liga Luft - nach dem Abstieg Ende der Saison 1987/88 gelang der Mannschaft der sofortige Wiederaufstieg durch die Erringung der Meisterschaft in der Kreisliga B Hersfeld. Allerdings bedurfte es eines Entscheidungsspieles gegen den FSV Widdershausen, ehe der Triumph perfekt war: mit 3:1 gewann Kleinensee diesen Entscheid auf neutralem Platz in Philippsthal.

“Wir haben uns in dieser Saison nicht als Favorit gesehen, wollten aber auf jeden Fall oben mitmischen“ meint Ewald Ellenberger, der 1 .Vorsitzende des Vereins. Mit Gerhard Gattner wurde ein Mann als Trainer verpflichtet, der selbst höherklassig gespielt und auch trainiert hat (u.a. auch Hessen Hersfeld).

Er war es, der immer an die Meisterschaft geglaubt, die Mannschaft immer wieder motiviert hat“, macht Ellenberger seinem Trainer ein Kompliment.

Immerhin mußte der SV Kleinensee mit dem gleichen Spielerstamm zurecht kommen, wie man ihn in der A-Liga bereits hatte, mit einer Ausnahme: Heiko Pforr verließ den Verein in Richtung ESV Hönebach, kommt aber wahrscheinlich jetzt wieder zurück.

19 Spieler standen Gerhard Gattner in der abgelaufenen Saison zur Verfügung, wobei es sich um “gestandene“ Akteure handelt. “Wir haben eine relativ alte Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von ca. 28 Jahren“ meint Ellenberger. Gerhard Lingner, der Libero, ist mit 36 Jahren der Senior des Teams.

Sechs Niederlagen mußte der SV Kleinensee in der Saison hinnehmen, 20 Minuspunkte sind viel für einen, der Meister wird. Acht Unentschieden standen zu Buche und daheim, auf eigenem Platz, zeigte man weitaus weniger gute Leistungen als auswärts. 15:13 Punkte aus den Heimspielen sprechen da eine deutliche Sprache.

Von den 19 eingesetzten Spielern haben 16 im Schnitt mehr als zehn Punktspiele absolviert. Thomas George hat alle 28 Spiele mitgemacht. Auf 27 Einsätze kamen Paul Schäfer, Georg Vogt und Willi George.

Torschützenkönig wurde mit 18 Treffern Rainer Vogt, danach folgte Willi George, der es auf zehn Treffer brachte.

“Wir haben in der abgelaufenen Saison 13 verschiedene Torschützen gehabt“ erklärt Ewald Ellenberger und deutet damit an, daß es keinen richtigen Goalgetter beim SV Kleinensee gab. Das Torverhältnis lautete übrigens 57:32. Aber vielleicht wäre es gerade bei Rainer Vogt noch besser gelaufen ( mit den Toren), denn er mußte wegen einer Sperre vier Wochen pausieren. Ansonsten gab es in der Mannschaft keine schwerwiegenden Ausfälle, auch keine schweren Verletzungen.

Rund 230 Mitglieder hat der SV Kleinensee (die Kinder mitgerechnet).

Durch seine extreme Lage an der Zonengrenze hat der Verein immense Fahrtkosten zu decken. „ Wir haben aber ein sehr treues Publikum gehabt, das uns auch auswärts unterstützt hat „‚ lobt Ellenberger die SVK-Fans und betont, daß trotz der Fahrtkosten die Finanzlage im Verein zufriedenstellend ist.

Eine gute Trainingsbeteiligung, ein Trainer, der der Mannschaft nach dem Abstieg ihr Selbstvertrauen wiedergegeben hat, ein geordnetes Umfeld - das alles spielte sicherlich eine Rolle, um den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga A Fulda-Nord zu erreichen. Zu diesem geordneten Umfeld zählte sicherlich auch Betreuer Fritz Pforr, der immer zur Stelle war, wenn es galt. Nun hofft man beim SV Kleinensee auf Neuzugänge, man hofft darauf, daß drei Jugendspieler, die in die Seniorenmannschaft hineinwachsen, einschlagen, und man hofft auf einen Mittelplatz in der A - Nord. Bauen kann man derzeit zumindest auf Gerald Gattner: er bleibt auch in der kommenden Saison Trainer beim SV Kleinensee.

Die eingesetzten Spieler: Tor: Bernd Theinert, Friedhelm George

Feld: Paul Schäfer, Thomas George, Bernd Ellenberger, Gerhard Lingner, Georg Vogt, Rainer Vogt, Willi George, Siegbert Pforr, Roland Ißleib, Harald Schade, Thomas Schade, Walter Schunk, Michael Schulz, Ewald Ellenberger, Dietmar Bardt, Frank Roth, Mathias Stein.

Auszug aus der HNA vom 08.06.1989

Stadtmeisterschaften 1989 in Leimbach

Kleinensee Heringer Stadtmeister

Im Finale den VFB Heringen mit 2: 1 niedergerungen - Widdershausen wurde Dritter

Nicht unerwartet holte sich der SV Kleinensee gestern auf dem Sportplatz in Leimbach den stolzen Titel eines Stadtmeisters von Heringen im Fußball, nachdem der VFB Heringen im packendem Finale mit 2:1 förmlich niedergerungen wurde. Der VFB wurde damit immerhin Vizemeister. Im Spiel um die Plätze drei und vier standen sich ebenfalls gestern an gleicher Stelle der FSV Widdershausen und der TSV Lengers gegenüber; hier gewann der FSV mit 5:3 nach Verlängerung und Elfmeterschießen.

Heringens Bürgermeister Roland Hühn überreichte persönlich den großen Stadtpokal  an Kleinensee Spielführer Willi George. Es gab viel Beifall für die siegreiche Mannschaft aus Kleinensee, die von Trainer Gerhard Gattner motiviert und eingestellt wurde.

Vorschlußrunde:

             Lengers - Kleinensee       3:3 (1:0) nach Verlängerung 3:4

Eine hektische Begegnung beiderseits, in der Lengers durch Schneider beim Seitenwechsel mit 1:0 führte. Scheffler und Sieler bauten die Führung im zweiten Durchgang auf 3:0 aus. Lengers sah schon wie der klare Sieger aus. Jetzt aber bäumte sich Kleinensee noch einmal auf, gewann an Boden und aus der drohenden klaren Niederlage konnte noch bis zum regulären Ende ein Unentschieden erreicht werden.

Kleinensee - Heringen 2:1 (2:1)

In der 8. Minute schoß Willi George seinen SVK mit 1:0 in Führung, ehe Martin Wachter in der 30. Minute das 2:0 markierte. Der VFB bäumte sich auf und stemmte sich mit Macht gegen die drohende Niederlage und kam durch Markus Heinz in der 43. Minute zum 2:1 Anschlußtreffer. Nach der Pause riß der Faden beim SVK, zumal der VFB mächtig Dampf machte.

Im Übereifer aber schlichen sich Mängel ein, wobei dem VFB vor allem die hohen Flanken vor das Heiligtum von Torwart Bernd Theinert nichts einbrachten, denn im Kopfballspiel blieben die Mannen um Libero Harald Schade zumeist Sieger. Mit zunehmender Spielzeit wurde die Begegnung immer härter, so daß sich der gut leitende Schiedsrichter Uwe Roßbach gezwungen sah, mehrmals die gelbe Karte zu zücken und auch Zeitstrafen zu verhängen. Mit Glück und Geschick brachte das homogene Team aus Kleinensee den knappen 2:1 Vorsprung über die Zeit, wobei man auch noch einige Konterchancen hatte.

???

Der Gastgeber mußte die Partie erneut ersatzgeschwächt bestreiten. Dabei bestimmten die Gäste im ersten Durchgang leicht das Spielgeschehen. Sie übernahmen durch Brier die 0 : 1 Führung und erhöhten in der 62. Minute durch Erbe sogar auf  0:2. Dann aber bot der Gastgeber eine spielerisch und kämpferisch starke Leistung. Willi George verkürzte in der 68. Minute mit einem verwandelten Handelfmeter auf 1:2. Rainer Vogt erzielte in der 77. Minute mit einem Foulelfmeter den Ausgleich und in der 85. Minute schließlich auch noch den Siegestreffer.

 

Eingesetzte Spieler: Theinert, Bernd; Pforr, Siegbert; Brill, Carsten; Lingner, Gerhard; Schade Harald; Vogt, Georg; Wolfram, Manfred; George, Willi; Bardt, Dietmar; Vogt, Rainer; Mohr, Detlf; Golon, Tim.


1992

Im Mai 1992 mußte die Seniorenmannschaft aus der Bezirksliga Fulda Nord 1 absteigen. In einem Endscheidungsspiel gegen die SG Dittlofrod/Körnbach auf neutralem Platz in Friedewald mußte man sich mit 3 : 2 geschlagen geben.

Bericht der Chronik:

Das war‘s! Der Abstieg ist besiegelt. Durch ein Tor in der 92. Minute sind wir direkt abgestiegen. Ein schwacher Trost, daß auch die SG DittlofrodlKörnbach die Relegationsrunde nicht schaffte und auch absteigen mußte.

Zum Spiel selber:

Chancenverhältnis:    7 : 4 für uns !! plus ein Pfostenschuß!

Das Spiel war ein Spiegelbild der Serie. Chancen auf Chancen, aber kein Tor und die Gegentore waren teilweise durch individuelle Fehler bedingt. Schwach auch die Schiedsrichterleistung ( Dies soll aber keine Entschuldigung für das verlorene Spiel sein, wer klarste Torchancen vergibt, kann nicht gewinnen!).

Bereits in der 1. Minute die erste 10 Minuten - Strafe für Rainer Vogt nach einem harmlosen Foul ( auf der Gegenseite gab es dafür nur Ermahnungen).

Nach 20 Minuten dann ein Pfostentreffer durch Rainer Vogt. Pech!!

In der 25. Minute die Riesenchance für Paul Schäfer - vergeben und im direkten Gegenzug das 0 : 1. Anschließend der berechtigte Platzverweis für Thomas George nach einer Notbremse. Unverständlich aber die 10 Minuten in der 43. Minute für Michael Spörer und Manfred Wolfram.

Zuvor hatte Manfred mit einem herrlichen Freistoßtor das 1: 1 erzielt.

In der zweiten Halbzeit dann für 8 Minuten das Spiel 8 gegen 11 und - die Riesenchance durch Willi George ( allein vor dem Torwart ). Statt 2 : 1 dann eine Viertelstunde später das 1 : 2 nach einem groben Schnitzer in der Abwehr. Kampfgeist konnte man heute unserer Mannschaft nicht absprechen und daher auch der verdiente Ausgleichstreffer zum 2 : 2 durch Rainer Vogt. Und nun spielte nur noch eine Mannschaft - unsere: Sie erspielte sich noch eine Reihe schöner Chancen, aber kein Tor.

Kleinensee:        Bernd Theinert, Thomas George, Paul Schäfer, Siegbert Pforr, Hai Schade, Georg Vogt, Martin Wachter, Willi George, Roland Ißleib, Rainer Vogt, Michael Spörer, Manfred Wolfram, Tim Golon.


Bezirksliga Fulda Nord: Kleinensee - Lehnerz       2 : 1 (1 : 0) 

Heiße Fußballschlacht

Kleinensee(sc).-. Heiß her ging es bei brütender Hitze auf dem mit Pappeln umrandeten Fußballplatz in Kleinensee, wo der heimische SV in der vorgezogenen Begegnung der Bezirksliga Fulda Nord den TSV Lehnerz zu Gast hatte. 

Der SV Kleinensee, der mit hervorragender Kampfmoral und kluger Defensivtaktik aufwartete, gewann nicht unverdient - allerdings auch mit Fortuna im Bunde. Das muß man den technisch versierten und erfreulich offensiv eingestellten Fuldaer Vorortlern bestätigt werden.

Es war gut, daß der blendend aufgelegte Rainer Vogt bereits in der 8. Minute nach einem Freistoß das eminent wichtige 1: 0 erzielte - ein Tor, das über weite Strecken hinweg die Basis des Sieges darstellte. Und diesem Rainer Vogt war es vergönnt, in der 65. Minute mit einem tückischen Aufsetzer vom Elfmeterpunkt das alles entscheidende 2:0 herauszuschießen - ein Treffer, der viel Jubel auslöste und den Sieg sicherstellte.

Den technisch versierten Fuldaer Vorortlern muß bescheinigt werden, daß sie zumeist im Angriff lagen, wobei sich ihre Außenverteidiger Albinger und Geißendörfer wiederholt ins Offensivspiel einschalteten. Kleinensee‘s Torwart Theinert ist es zu verdanken, daß der durch gutes Stellungsspiel und Glanzparaden nicht mehr als einen Gegentreffer zuließ, der förmlich in der Luft lag und in der 78.Minute durch Janes markiert wurde.

Wie so oft in Kleinensee gewohnt und praktiziert, liefen alle Fäden über Spielführer Willi George und den langen Vogt mit der Nummer 6 auf dem Rücken, die beide dem Spiel der Platzherren den Stempel aufdrückten.

SV Kleinensee: Theinert, Bernd; George, Thomas; Schäfer, Paul; Lingner, Gerhard;

Roth, Frank;(46. Spörer, Michael )Yogt, Georg; Pforr, Heiko; George, Willi; Schade,

Harald; Vogt, Rainer; Schade, Thomas (46. Ißleib, Roland)

120 Zuschauer

 

 

 

 

1991

01. April 1991 SV Kleinensee - TSV Ransbach  2 : 3

Dies erzielte der Gegner in der 92. Minute, als sich schon alle auf Verlängerung eingestellt hatten.

 

In diesem Jahr fanden die Heringer Stadtmeisterschaften in Kleinensee statt. 

Im Endspiel besiegte der VfB Heringen den TSV Widdershausen nach Verlängerung und

Elfmeterschießen mit 5 : 3.

 

 

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